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Die Refluxkrankheit – und wie man sie behandeln kann

Die Refluxkrankheit wird normalerweise im Volksmund einfach Sodbrennen genannt. Sie bringt viele Menschen täglich an ihre Grenzen, da sie unter Umständen chronisches Sodbrennen haben und sehr darunter leiden, da die Refluxkrankheit nie ohne Schmerzen verläuft.

Entstehung der Refluxkrankheit

Sie kann unter anderem durch hohes Übergewicht, Diabetes oder falsche Lebensgewohnheiten entstehen und das Sodbrennen ist sozusagen hausgemacht. Ebenso kann zu viel oder überhaupt Rauchen die Krankheit noch verschlimmern. Genauso wie Alkohol. Aber das kann man, genau wie zu viel Stress im Alltag, zu den risikobehafteten Lebensgewohnheiten zählen. Wenn nun der Schließmuskel der Speiseröhre krankhaft verändert ist und sich nicht mehr wie gewohnt richtig schließt, kann die komplette Magensäure aus dem Magen des Patienten zurück in die Speiseröhre fließen.

Was passiert bei Sodbrennen?

So sorgt die Magensäure im Magen dann für eine Reizung der Speiseröhrenwände und als Folge davon führt sie zu schmerzhaftem Refluxösaphagitis. Passiert das öfter, weil der Patient mit diesen Beschwerden nicht zu einem Arzt geht oder versucht, damit zu leben, schädigt die Magensäure die Speiseröhre. Außerdem kann eine weitere Folge eine Kehlkopfentzündung nach sich ziehen.

Die Refluxkrankheit ist auch als Sodbrennen bekannt

Die Refluxkrankheit ist auch als Sodbrennen bekannt

Die Speiseröhre, oder auch die Peristaltik können so auf die Dauer erheblichen Schaden nehmen. Bei der Refluxkrankheit kommen folgende Symptome zum tragen: saures Aufstoßen und säurebedingte Magenschmerzen. Sind inzwischen bereits die Magenschleimhäute angegriffen und sollte der Magen zu viel Magensäure produzieren, kann der Patient unter Umständen auch mit Magenschmerzen rechnen.

Wie behandelt man eine Refluxkrankheit?

Zunächst ist es unerlässlich, dass der Patient Lebensgewohnheiten, wie zum Beispiel das Rauchen oder übermäßigen Alkoholkonsum oder das viel zu starke Würzen von Speisen ändert und nach Möglichkeit abstellt. Dann muss der Patient darauf achten, nicht mehr allzu knapp vor dem Schlafengehen noch etwas fettreiches zu essen, da sonst der Rückfluss im Liegen nur noch begünstigt wird.

Unter den Medikamenten gibt es spezielle, die die Säure neutralisieren kann. Leider ist es keine Dauerlösung. Wieder andere Medikamente sind geeignet, auch langfristig bei dem Betroffenen die Säureproduktion im Magen zu blockieren und werden so wesentlich häufiger verschrieben. Der Arzt wird dem Patienten zusätzlich dazu raten, in regelmäßigen Abständen eine Magenspiegelung inklusive einer kleinen Biopsie durchzuführen, dass sich aus dem Problem des Sodbrennens nicht ganz schnell Krebszellen bilden können, die dann womöglich erst zufällig entdeckt werden und es dann unter Umständen vielleicht für eine gute Behandlung schon zu spät sein kann.

Es gibt auch die Möglichkeit einer Operation, die wird allerdings nur in extremen Fällen durchgeführt.